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Unsere Symbole
Die freimaurerischen Symbole und Rituale sind jene Teile der Freimaurerei, die am häufigsten zu Missverständnissen Anlass gaben und immer noch geben. Dabei existiert dieses Geheimnis überhaupt nicht, man kann in der Literatur oder im Internet ausführlich über die freimaurerischen Rituale und Symbole lesen und Auskunft erhalten.
Die Symbole gehen, wie so vieles, zurück auf die Gründungszeit der Freimaurerei. Sie sind nichts anderes als Werkzeuge der ehemaligen Steinmetze:
Der Zirkel symbolisiert mit dem von ihm ausgehenden Kreis die Vollkommenheit und den Himmel.
Das Winkelmass symbolisiert Ordnung und Sittengesetz.
Der Hammer symbolisiert Autorität und Willen.
Der raue Stein ist ein wichtiges Symbol der Freimaurerei. Er stellt den Menschen dar mit all seinen Unzulänglichkeiten und charakterlichen Unebenheiten, die es im Laufe eines Freimaurerlebens zu bearbeiten gilt, damit sich ein wohlgeformter, kubischer Stein ergibt, der sich gut in das symbolische Bauwerk der Humanität eingliedern lässt.
Die Rituale, die eng mit diesen Symbolen verbunden sind, dienen dazu, dem Beteiligten immer wieder klar zu machen, dass es noch anderes gibt als Zahlen und Logik, als Erwerb und Konkurrenz, als Sorgen und Plagen. Ein Ritual erschliesst sich allerdings nur dem, der bereit ist, es zu erleben. Es zeigt sich als Gefäss für einen Inhalt, der über alle Länder, Völker und Zeiten hinweg getragen wurde und auch weiter getragen werden soll.
Die Freimaurerei nennt diese Arbeit eine königliche Kunst. Sie verlangt schöpferische Phantasie, einen hohen Gemütswert, das Schaffen aus der Notwendigkeit eines eigenen freien Willens heraus. Durch ihre Symbolik will sie dem Einzelnen helfen, sich selbst zu finden. Die strengen rituellen Formen, die Musik und das gesprochene Wort führen zu einem Gemeinschaftserlebnis, wie es intensiver kaum bei anderen ethisch-humanitären Verbindungen erlebt werden kann.
Wie in einem herkömmlichen Beruf wird der Lehrling eingeführt und betreut mit dem Ziel, nach abgeschlossener Lehrzeit zum Gesellen befördert und später zum Meister erhoben zu werden. Eine Stufenleiter, die zwar Ansprüche stellt, aber auch zum beglückenden Erlebnis menschlicher Entwicklung werden kann.
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